Diese Abschrift erhebt keinen Anspruch auf Vollständig- oder Richtigkeit, sie soll nur der Veranschaulichung der Satzung dienen. Es gilt stets die dem Registergericht vorliegende Fassung.

Kraft der Gründungsversammlung hat sich der Krosse Genossen Bund folgende Satzung gegeben:

 

Satzung des Vereins

 

«Krosser Genossen Bund»

 

Fassung vom 20. November 2016

 

Abschnitt I: Grundsätze des Vereins & Mitgliedschaft

 

§ 1: Name, Sitz

 

  1. Der hiermit verfasste Verein trägt den Namen «Krosser Genossen Bund» (im Folgenden "Verein").

  2. Der Verein hat seinen Sitz in Holzminden.

  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

  4. Der Verein soll vor dem Amtsgericht Hildesheim in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Namenszusatz «e. V.»

 

 

 

§ 2: Zweck und Selbstlosigkeit

 

  1. Der Zweck des Vereins ist es, durch gemeinsame Betätigungen und Turnierteilnahmen im Bereich der Computer- und Konsolenspiele, den Gaming-Sport und seine Stellung in der öffentlichen Wahrnehmung zu fördern. Insbesondere sollen Jugendliche in einem behüteten Umfeld an den Gaming-Sport herangeführt werden, wobei speziell das Gruppen- und Gemeinschaftsgefühl gestärkt und gesellschaftliche Grundwerte wie Fairness, Etikette und Ehrgeiz vermittelt werden sollen.

  2. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Bereitstellung

    1. einer öffentlich zugänglichen Internetseite, die der vereinsinternen Kommunikation, sowie der öffentlichen Präsentation und Bewerbung von Vereinszweck und dessen Umsetzung dient.

    2. einer technischen Einrichtung zur Nutzung einer Sprachkonferenzsoftware, die zumindest ausreichende Kapazitäten hat, um potenziell eine gleichzeitige Sprachkonferenz zwischen allen Mitgliedern zu ermöglichen (Voice-Server).

    3. erzieherischer Gesprächsrunden, gegenseitiger Belehrung, kooperativer Gruppenaktivitäten, Sanktionierung durch vereinsinterne Ordnungen, Förderung eines allgemeinen sportlichen Verhaltens und der Ächtung diffamierender Äußerungen und Verhaltensweisen.

 

(2a) Alle erzieherischen Bemühungen des Vereins gegenüber seinen Mitgliedern müssen der Förderung freundschaftlichen, sozial angemessenen Verhaltens dienen. Unsportliches Verhalten muss mit den Mitteln sozialen Zusammenlebens unterbunden werden. Näheres kann eine Vereinsordnung regeln.

 

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  4. Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

 

 

 

§ 3: Mitglieder/Mitgliedschaft, allgemeine Gleichbehandlungs- und Gleichstellungsgrundsätze

 

  1. Dem Verein gehören ordentliche Mitglieder an.

  2. Zur Erfüllung der Aufgaben des Vereins werden Beiträge erhoben. Einzelheiten werden in einer Beitragsordnung, die nicht Bestandteil dieser Satzung ist, geregelt.

  3. Alle Mitglieder sind ungeachtet von Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität, Bildung, Ethnie, Weltanschauung oder politischer Einstellung gleich zu behandeln und dürfen nicht benachteiligt werden.

    1. Der Krosse Genossen Bund verpflichtet sich der Unantastbarkeit der Menschenwürde und dem Gedanken der Völkerverständigung. Politische Anschauungen, die diesen Gedanken widersprechen (zum Beispiel solche neo-nationalsozialistischer, fremdenfeindlicher oder fundamentalistischer Art), werden nicht geduldet.

  4. Alle Vereinsamts- und Vereinsfunktionsbezeichnungen gelten allgemein jeweils in männlicher und weiblicher Form, wenn nicht beide Alternativen angegeben sind oder eine bestimmte Person angesprochen wird. In dieser Satzung wird zur besseren Lesbarkeit die grammatisch maskuline Form verwendet.

  5. Es besteht kein Ausschließlichkeitsanspruch in der Mitgliedschaft. Die Mitgliedschaft in Organisationen mit gleichem oder ähnlichem Zweck wird geduldet, solange sie nicht im Widerspruch mit der Verwirklichung des Zwecks nach dieser Satzung steht. Mitglieder verpflichten sich bei einer direkten Konkurrenz in einem Turnier nicht gegen diesen Verein anzutreten.

 

 

 

§ 4: Erwerb der Mitgliedschaft

 

  1. Geschäftsfähige und beschränkt geschäftsfähige natürliche Personen können ordentliches Mitglied des Vereins werden. Geeignete Personen, die Mitglied des Vereins werden wollen (Antragsteller), haben ihre Beitrittsabsicht schriftlich gegenüber dem Vorstand des Vereins zu erklären. Beschränkt geschäftsfähige Personen haben schriftliche Einwilligung eines entsprechenden gesetzlichen Vertreters vorzulegen.

  2. Der Vorstand entscheidet nach einer einwöchigen Anwärterschaft des Antragsstellers mit absoluter Mehrheit über dessen Aufnahme wobei er das allgemeine Meinungsbild der Vereinsmitglieder berücksichtigen soll. Die Mitglieder des Vereins sind unverzüglich über die Entscheidung des Vorstands zu informieren. Legen binnen drei Tagen nach der Entscheidungsverkündung drei oder mehr Mitglieder begründet beim Tribun Widerspruch gegen die Vorstandsentscheidung ein, so wird die Entscheidung über die Aufnahme des Antragstellers der nächsten Mitgliederversammlung übertragen, die mit einfacher Mehrheit über seine Aufnahme entscheidet. Die Aufnahme des Mitglieds findet nicht vor Verstreichen der Widerspruchsfrist bzw. der Entscheidung der Mitgliederversammlung statt. Der Vorstand hat den Mitgliedern Beitrittsabsichten innerhalb eines Werktages anzuzeigen.

  3. Der Antragsteller wird sofort Mitglied des Vereins, wenn alle Mitglieder, die Widerspruch einlegen können, dem Vorstand gegenüber erklären, auf Ihr Widerspruchsrecht im entsprechenden Einzelfall zu verzichten.

  4. Der Vorstand kann innerhalb der Anwärterschaft, der Widerspruchsfirst und der Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung von ordentlichen Mitgliedern beauftragt werden, den Antragsteller zu für die Aufnahme erheblichen Themen zu befragen. Ergebnisse der Befragung sind den Mitgliedern zu veröffentlichen. Antragsteller, über deren Aufnahme die Mitgliederversammlung im Rahmen des Verfahren nach Abs. 2 entscheidet, sind auf Verlangen von drei oder mehr Mitgliedern oder des Vorstands zur entsprechenden Mitgliederversammlung zu laden damit sie sich zu ihrer Aufnahme äußern können.

  5. Widerspruchsberechtigt sind nur Mitglieder, die zu Beginn der jeweiligen Widerspruchsfrist bereits Mitglied des Vereins waren.

  6. Personen, die während der Gründungsversammlung die Gründung des Vereins beschlossen haben, sind Mitglied des Vereins (Gründungsmitglieder).

 

 

 

§ 5: Erlöschen der Mitgliedschaft

 

  1. Die Mitgliedschaft endet durch

    1. Austritt aus dem Verein. Die Mitgliedschaft kann vom Mitglied eine Woche zum Ende jeden Kalendermonats schriftlich gekündigt werden.

    2. Ausschluss aus dem Verein. Näheres regelt § 17.

    3. Tod oder Verlust der Geschäftsfähigkeit des Mitglieds.

  2. Ausgeschiedene Mitglieder und Rechtsnachfolger haben keinen Anspruch auf Vermögen des Vereins, sofern es ihnen nicht von anderen Rechtswegen zusteht.

 

 

 

§ 6: Mitgliedschaft in Dachverbänden

 

  1. Der Verein strebt die Mitgliedschaft in Dachverbänden an, die sich dem in § 2 festgeschriebenen Gemeinschaftszweck in wesentlichen Teilen verpflichten.

  2. Der Verein strebt die Mitgliedschaft in Wohltätigkeitsvereinen an, sofern die potenziellen Mitgliedsbeiträge in einem solchen Verein einen unwesentlichen Teil der Vereinsmittel ausmachen würden.

 

 

 

Abschnitt II: Innere Ordnung/Organe des Vereins

 

§ 7: Mitgliederversammlung

 

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschlussfassende Organ des Vereins. Sie entscheidet über die ihr durch diese Satzung zugewiesenen Gegenstände. Sie kann sich selbst eine Geschäftsordnung geben.

  2. Mitgliederversammlungen finden über den vom Verein genutzten Voiceserver nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 der Satzung statt. Sie werden durch eine entsprechende Software zur Sprachübertragung abgehalten. Die Versammlung erfolgt ausschließlich innerhalb der vorher festgelegten Gruppe von Teilnehmern, wobei die Identifizierung der Teilnehmer zweifelsfrei erfolgen muss. Die Teilnahme erfolgt unter dem beim Verein registriertem, eindeutigen Pseudonym oder dem amtlichen Personennamen. Die Teilnehmerliste ist für die Versammlungsteilnehmer zugänglich zu halten.

  3. Die teilnahmeberechtigten Mitglieder erhalten über Ihre eindeutige Identifizierungsnummer innerhalb der Voicesoftware (Identität) die Berechtigung für den Zugang zur Mitgliederversammlung und das Rede- und Stimmrecht durch die Zuweisung von Benutzergruppen auf dem Voiceserver. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Zugangsberechtigungsdaten keinem Dritten zugänglich zu machen um die Integrität der Teilnehmerliste zu gewährleisten. Jedes Mitglied hat Sorge zu tragen, dass es seine Identität vor Datenverlust absichert.

  4. Die Mitgliederversammlung gewährleistet Abstimmungen. Diese erfolgen über eine Software zur internetgestützten Stimmabgabe. Abstimmungen sind unmittelbar, frei, gleich und geheim. Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar und kann auch elektronisch nicht durch Dritte ausgeübt werden.

 

(4a) Mitglieder, die nach der Beitragsordnung im Verzug und nicht befreit sind, können ihr Stimmrecht nicht wahrnehmen.

 

  1. Verlust oder die Kenntnisnahme von Fremdzugriff auf die Identität sind unverzüglich dem Vorstand zu melden. In diesem Fall ist die Identität zu sperren, bis der alleinige Zugriff durch das Mitglied wiederhergestellt ist.

  2. Nimmt der gesetzliche Vertreter eines beschränkt geschäftsfähigen Mitglieds das Stimmrecht des Mitglieds wahr, hat ihm das beschränkt geschäftsfähige Mitglied die technischen Mittel zur Teilnahme und Stimmabgabe zur Verfügung zu stellen und einzurichten.

  3. Durch die Zugangsberechtigung, sowie die technische Beschränkung der Abstimmungssoftware auf einmaliges Stimmrecht je Abstimmung, sind abgegebene Stimmen authentifiziert. Aus diesem Grund sind Stimmrechtsübertragungen nicht möglich. Das Verfahren der internetgestützten Stimmabgabe ist so zu gestalten, dass eine persönliche Zuordnung der authentifizierten Stimme nicht mehr möglich ist (geheime Wahl).

  4. Technische Weiterentwicklungen, die der Abhaltung von Online-Mitgliederversammlungen förderlich sind, die Sicherheit der gespeicherten Daten verbessert oder die Bedienbarkeit vereinfachen werden unverzüglich umgesetzt, sofern dies verhältnismäßig und angemessen erfolgen kann.

  5. Die Protokollierung erfolgt in Schriftform und wird durch den Schriftführer erstellt. Näheres kann eine Protokollordnung, die nicht Teil dieser Satzung ist, regeln. Zusätzlich ist für die Versammlungsbeschlüsse ein Ergebnisprotokoll zu fertigen. Dieses ist vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen, der Text ist den Mitgliedern zur Verfügung zu stellen.

  6. Die Mitgliederversammlung findet einmal pro Vierteljahr statt. Die Einladung erfolgt durch den Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn. Jedes Mitglied kann bis zum Beginn der Versammlung neue Tagesordnungspunkte bei der Versammlungsleitung einreichen. Sie werden in die Tagesordnung aufgenommen, wenn sie im Sinne dieser Satzung und der Geschäftsordnung der Mitgliederversammlung zulässig sind. Die Versammlungsleitung informiert Mitglieder vor Beginn der Veranstaltung über die Tagesordnung.

  7. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand geleitet. Die Versammlungsleitung wird unter anderem über entsprechende Moderations- und Administrationsberechtigungen, wie sie in der Voice-Software vorgesehen sind, ausgeübt.

  8. Die Mitgliederversammlung beschließt grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der teilnehmenden stimmberechtigten Mitglieder. Ausnahmen sind Beschlüsse, die

    1. die Mittel des Vereins jährlich um mehr als die Hälfte der gesamten Jahresgrundbeiträge € belasten oder

    2. die Mittel des Vereins einmalig um mehr als ein Viertel der gesamten Jahresgrundbeiträge belasten.

    Diese benötigen eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen. Weitere Ausnahmen regelt die Satzung.

  9. - Entfällt -

  10. Die Mitgliederversammlung beschließt neben den sonstigen in der Satzung genannten Gegenständen über

    1. die Entlastung des Vorstandes

    2. Mitgliedschaft in Wohltätigkeits- und Dachverbänden

    3. Sonderumlagen

    4. die Einführung, Änderung und Abschaffung von vereinsinternen Ordnungen

    5. die Änderung der Satzung

    6. die Auflösung des Vereins

    7. Den Haushalt des Vereins und außerordentliche Ausgaben.

 

 

 

§ 8: Außerordentliche Mitgliederversammlungen und Lokalversammlung

 

  1. Mitgliederversammlungen können auch in Anwesenheit der Mitglieder in einer räumlichen Einheit stattfinden (Lokalversammlung).

  2. Damit eine Lokalversammlung für den Verein verbindliche Beschlüsse fassen kann, muss die Anzahl der Mitglieder, die an der Versammlung teilnehmen, die Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder übertreffen und die Einladungsfrist nach § 7 Abs. 10 Satz 2 eingehalten werden.

  3. - entfällt -

  4. Auf Antrag des Vorstands, einem viertel der ordentlichen Mitglieder oder eines Kassenprüfers kann unter Angabe eines wichtigen Grundes eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Die Einladungsfrist nach § 7 Abs. 10 Satz 2 muss eingehalten werden.

 

 

 

§ 9: Vorstand

 

  1. Der Vorstand des Vereins i. S. d. § 26 BGB besteht aus

    1. dem ersten Konsul

    2. dem zweiten Konsul

    3. dem Schatzmeister

    4. dem Schriftführer

    5. dem Tribun

  2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

  3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, mit einfacher Mehrheit in geheimer Wahl gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.

  4. Jedes ordentliche Mitglied, das voll geschäftsfähig ist, kann zum Vorstandsmitglied gewählt werden. Wiederwahl ist unbegrenzt möglich.

  5. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt die Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

  6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in der Regel mehrheitlich . Er kann sich selbst eine Geschäftsordnung, die nicht Teil dieser Satzung ist, geben.

  7. Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich und wird nicht vergütet.

 

 

 

§ 10: Die Konsuln

 

  1. Die Konsuln sind die Vorstandvorsitzenden des Vereins. Sie führen die Geschäfte des Vereins.

  2. Der erste und der zweite Konsul sind in ihrer Stellung im Verein absolut gleich. Die Wahl der Konsuln erfolgt in einem einzigen Wahlgang, in dem jedes stimmberechtigte Mitglied zwei Stimmen hat, die auf zwei Kandidaten zu verteilen sind. Es werden die beiden Personen gewählt, die die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten. Das Los entscheidet, welche der gewählten Personen “erster Konsul” wird und welche “zweiter Konsul” im Sinne dieser Satzung ist.

 

 

 

§ 11: Der Schatzmeister

 

  1. Der Schatzmeister verwaltet die Mittel des Vereins und wacht über die Kasse. Er hat den Mitgliedern die Mittel des Vereins anzuzeigen und bemüht sich um die Vollstreckung der Ansprüche des Vereins.

 

 

 

§ 12: Der Schriftführer

 

  1. Der Schriftführer verwaltet die Dokumente des Vereins. Schriftliche Willenserklärungen gegenüber dem Vorstand - insbesondere i. S. d. § 4 Abs. 1 - sind in der Regel an ihn zu richten.

  2. Der Schriftführer führt ein Genossenregister, indem alle Mitglieder und ihre vereinswesentlichen Daten hinterlegt sind.

 

 

 

§ 13: Der Tribun

 

  1. Der Tribun schlichtet in Mitgliederkonflikten und leitet von der Mitgliederversammlung oder dem Vorstand eingeleitete Verfahren zum Ausschluss von Mitgliedern.

  2. Der Tribun ist befähigt Personen im Rahmen eines Disziplinierungs-, Schlichtungs- oder Ausschlussverfahrens von den Diensten des Vereins i.S.d. § 2 Abs. 2 zeitweise auszuschließen. Eine Disziplinierung kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgehoben werden.

 

 

 

§ 14: Betätigungsbericht

 

  1. Vorstandsmitglieder geben der Mitgliederversammlung einen Betätigungsbericht, die ihre Tätigkeit im Vorstand seit der letzten Mitgliederversammlung für die Vereinsöffentlichkeit zusammenfassend wiedergibt. Näheres kann eine Vorstandsordnung, die nicht Teil dieser Satzung ist, regeln.

 

 

 

§ 15: Kassenprüfer

 

  1. Zwei geeignete Mitglieder, die nicht dem Vorstand angehören, werden von der Mitgliederversammlung für jeweils zwei Jahre als Kassenprüfer gewählt. Einmalige Wiederwahl ist zulässig.

  2. Die Kassenprüfer überwachen die Kassengeschäfte des Vereins. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der Mitgliederversammlung zu berichten. Den Kassenprüfern sind alle zur Kassenprüfung relevanten Informationen bereit zu stellen.

 

 

 

 

 

Abschnitt III: Geltungsdauer und administrative Ausnahmefälle

 

§ 16: Geltungsdauer der Satzung und Satzungsänderung

 

  1. Diese Satzung tritt mit Ihrem Beschluss durch die Mitgliederversammlung in Kraft und gilt solange, bis sie durch eine Neufassung ersetzt oder geändert wird oder der Verein aufgelöst wird.

  2. Die Satzung kann nur durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung geändert werden, der den Wortlaut der Satzung ausdrücklich ändert oder ergänzt. Ein solcher Beschluss bedarf der Zustimmung von ¾ (drei Viertel) der abgegebenen Stimmen.

 

 

 

§ 17: Mitglieder-Ausschluss

 

  1. Handelt ein Mitglied wiederholt und/oder grob gegen den Vereinszweck, das freundschaftliche Zusammensein, die Gruppendynamik oder diskreditiert sein Verhalten oder seine öffentlichen Äußerungen den Verein in der öffentlichen Wahrnehmung, kann er durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor einem solchen Beschluss ist dem Mitglied Möglichkeit zu gewähren sich vor der Mitgliederversammlung zu verteidigen. Ein solcher Beschluss benötigt eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen.

  2. Mitglieder, die sich nachweislich aktiv für politische Einstellungen einsetzen, wie sie i.S.d. § 3 Abs. 3 nicht geduldet werden, oder die z.B. durch Betrug bei einem Turnier den Sportsgeist grob verletzten, können im Einzelfall durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, nachdem dem Mitglied die Möglichkeit gewährt wurde, sich vor dem Vorstand zu verteidigen.

  3. Mitglieder, die mehr als drei Monate mit ihrer Beitragzahlung im Verzug und nicht befreit sind, können im Einzelfall durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, nachdem dem Mitglied die Möglichkeit gewährt wurde, sich vor dem Vorstand zu verteidigen.

 

 

 

§ 18: Misstrauen gegen ein Vorstandsmitglied

 

Die Mitgliederversammlung kann einem Vorstandsmitglied das Misstrauen nur dadurch aussprechen, dass sie mit der Mehrheit seiner Mitglieder einen Nachfolger wählt. Ein entsprechender Antrag muss von mindestens drei ordentlichen Mitgliedern unter Angabe eines wichtigen Grundes abgegeben werden.

 

 

 

§ 19: Auflösung des Vereins

 

  1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch die Mitgliederversammlung. Eine entsprechende außerordentliche Mitgliederversammlung wird auf Antrag von drei Vierteln der stimmberechtigten, ordentlichen Mitglieder vom Vorstand einberufen.

  2. Um den Verein aufzulösen, benötigt es einen Beschluss von vier Fünfteln der stimmberechtigten Mitglieder.

  3. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an den Verein Gaming-Aid e. V., VR 32612 B (Amtsgericht Berlin Charlottenburg), der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

 

 

 

Ende der Satzung

 

 

Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 27. Dezember 2014 errichtet und verabschiedet. Sie wurde zuletzt am 20. November 2016 durch Beschluss der Mitgliederversammlung geändert.